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Lokale Rezeption einer globalen Praxis

Yoga als Immaterielles Kulturerbe

Yoga scheint in unserer heutigen Zeit allgegenwärtig zu sein. Dies beschränkt sich nicht auf Angebote diverser Einrichtungen, sondern reicht in freizeitbezogene Diskurse hinein und findet auch Bedeutung im Rahmen verschiedener Veranstaltungen oder in den (Sozialen) Medien. Fast jede*r kennt jemanden, der oder die Yoga macht, oder hatte anderweitige Berührungspunkte mit dem Thema. Die Zahl der Praktizierenden scheint stetig zu steigen, was ebenfalls für die Präsenz von Yogakursen gilt. Auch ich interessiere mich für diese Praxis und habe in den letzten zehn Jahren verschiedene Formate ausprobiert. Dabei hat mich Yoga immer wieder phasenweise begleitet, sich bislang jedoch auf etwas beschränkt, womit ich mich lediglich in meiner Freizeit und eher im Kontext von Bewegung beschäftigt habe. Deswegen war es mir schon länger ein Anliegen, mich intensiver mit den Hintergründen auseinanderzusetzen und Yoga in einem gesellschaftstheoretischen Kontext zu betrachten. Die Forschung, die aus diesem Interesse heraus entstanden ist, wurde im Rahmen des Seminars „Forschungsklasse Welterbe“ durchgeführt und deren Ergebnis im vorliegenden Forschungsbericht festgehalten.

Constanze Brands

Fächer
Interkulturelle Kommunikation und Bildung, M.A.

Forschungsgebiet
Köln, Deutschland

Koordinaten
50.93849, 6.95993

Forschungszeitraum
September-November 2021

Forschungsfrage

Wie gestaltet sich das Verständnis von Yoga bezogen auf die dahinterliegenden Werte und Praxiselemente von Praktizierenden und Lehrenden in Deutschland? Welche Bedeutung hat das UNESCO-Siegel für die Yogapraxis in Deutschland? Was sind gegebenenfalls andere Mittel, die zur Inwertsetzung genutzt werden?

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